Aufhören lernen – Sucht-Therapie in Friedberg

Die FAZ nimmt Jan Ullrichs Psychiatrieaufenthalt zum Anlass für ein Interview über Suchttherapie mit Christian Muhl, Direktor der Salus Klinik in Friedberg:

„Vielen unserer Patienten war schon relativ schnell bewusst, dass sie ein Problem haben. Aber zwischen Beginn des problematischen Konsums und einer Therapie vergehen oft zehn bis fünfzehn Jahre. Unter Umständen hat die Angst, damit aufzuhören und sich den Problemen zu stellen, sie nur lange davon abgehalten, Hilfe zu suchen.“

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Was hat die Psychotherapie-Reform gebracht?

Seit Anfang April 2017 ist die neue Psychotherapie-Richtlinie in Kraft. Ziel dieser Reform war es, schnellere und bessere ambulante Behandlungswege für psychisch Erkrankte zu schaffen. Ein Beitrag von Deutschlandfunk Kultur untersucht, ob das auch gelungen ist.

„Wenn man mit einem Armbruch zum Chirurgen geht, der Chirurg guckt auf den Arm und sagt: Oh, ja, der Arm ist gebrochen. Das tut weh, oder? Machen kann ich jetzt nichts, suchen Sie sich mal einen Chirurgen, der das vielleicht irgendwie für Sie fixen kann. Das würde kein Chirurg machen, das würde nirgendwo stattfinden, außer in der Psychotherapie. Da ist es so, dass Menschen, die ein starkes Leiden haben und eine eindeutige Diagnose bekommen, dass die wieder weggeschickt werden und sich selber helfen müssen. Und das finde ich ziemlich fatal“, meint Ralf Reibiger, Geschäftsführer von Novus Via.

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Für Kurzentschlossene: Arbeitsmarktorientierung in Rüsselsheim

Die Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle (PSKB) der Caritas in Rüsselsheim bietet ab dem 29. August einen sogenannten ZERA-Kurs zum Thema Genesung und Arbeit an. Aus dem Flyer:

„Rehabilitation und Arbeit ist für Menschen, die eine neue berufliche Perspektive ergreifen wollen. Ob Sie einen Wiedereinstieg in sinnvolle Beschäftigung mit Zuverdienstmöglichkeit wünschen oder sich an den ersten Arbeitsmarkt herantasten möchten: Wir helfen Ihnen, sich neu zu orientieren, Möglichkeiten und Grenzen zu erfassen und das für Sie Passende zu organisieren.
Wir begleiten Sie in ein angemessenes Praktikum und bei Bedarf auch über das Kursende hinaus!“

Zum Download: Flyer Zera-KursInfoblattTermin- und Themenplan

Weitere Informationen gibt es bei

Monika Karst (Diplom-Pädagogin, EX-IN-Trainerin, Projektleiterin)
monika.karst(at)cv-offenbach.de

 

Im Januar 2019 startet außerdem ein neuer SegeL-Kurs, der auf den Basismodulen der EX IN-Ausbildung beruht. Ein genaues Anfangsdatum steht noch nicht fest.

Zum Download:   Flyer SegeL-Kurs  * Bewerberbogen

Außerdem gibt es eine fortlaufende Recovery-Gruppe.

Zum Download: Flyer Recovery-Gruppe


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Apps in der Genesung

Nutzen Sie Apps, die Sie bei Ihrer Genesung unterstützen? Dann möchte ein Forscherteam der Berner Fachhochschule, angewandte Forschung und Entwicklung Pflege gerne von Ihnen wissen, ob Sie diese als hilfreich empfinden.

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Alkohol als Selbstverletzung

In diesem Artikel der „Vice“ kommt der Autor langsam den Gründen auf die Spur, warum Alkohol so eine große Anziehungskraft hat:

„Wir haben Kopfschmerzen, sind völlig ausgetrocknet und noch restbetrunken – eigentlich kein Spaß. Aber vielleicht halten wir uns den Kater auch als Haustier. Denn eine gute Ausrede ist er durchaus.“

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