Schlagwort-Archive: Empowerment

Für alle, die gerade mehr Unterstützung gebrauchen können…

Und für alle, die nicht zum Gesprächskreis kommen können oder wollen:

Liebe Trialog-Interessierte,

Corona stellt uns alle vor große Herausforderungen. Viele gewohnte Unterstützungsstrukturen (Selbsthilfegruppen, Psychotherapie, Skillsgruppen etc) funktionieren im Moment nicht mehr.

Aus diesem Grund biete ich eine virtuelle Gesprächsgruppe an, in der sich Betroffene und Angehörige über die aktuelle Situation austauschen und sich gegenseitig unterstützen können.

Der erste Termin ist morgen, 19. März 2020, von 10 bis 11:30 Uhr (Bei Bedarf denke ich über ein regelmäßiges Angebot nach).

Regelmäßige Termine bis Ende April: Jeweils Donnerstags von 10 bis 11:30 Uhr.
26. März 2020
2. April 2020
9. April 2020
16. April 2020
23. April 2020
30. April 2020

Sie können sich hier registrieren. Die Gesprächsgruppe findet online mit dem Videokonferenz-Tool Zoom statt, die Teilnahme ist kostenlos. Bitte geben Sie die Information gerne an andere Interessierte weiter!

Diese Gruppe ist für Sie wenn Sie:

  • Unter den Einschränkungen des öffentlichen Lebens leiden
  • Sich einsam und isoliert fühlen
  • Sich um Angehörige, ihren Job, die Zukunft sorgen
  • Sich zuhause langweilen oder Schwierigkeiten haben, eine Tagesstruktur aufrecht zu erhalten
  • Mit der Anwendung von DBT-Skills kämpfen
  • Mehr mit Angehörigen und Freunden streiten

Wir werden zu Beginn Themen sammeln, die den Teilnehmern unter den Nägeln brennen und dann gemeinsam entscheiden, worüber wir sprechen wollen.

Mit herzlichen Grüßen
Natalie Kiehl

Trialog Depression startet!

Wir freuen uns sehr, dass der Frankfurter Borderline-Trialog einen kleinen Bruder (oder eine kleine Schwester?) bekommen hat!

Am 6. November hat der erste Frankfurter Depressions-Trialog in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Uniklinik stattgefunden. Regelmäßiger Termin für den Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helfern ist ab jetzt der erste Mittwoch im Monat.

Wir wünschen dem Trialog und seinen Organisatoren, dass die Veranstaltung gut angenommen wird und sich als Anlaufstelle zum Thema Depression etablieren kann.

Den Flyer mit weiteren Informationen gibt es hier.

Stimmungstagebuch am Handy: Up!

Die Android-App „Up!“ wurde ursprünglich entwickelt, um  bipolare Menschen in der Therapie und im Alltag zu unterstützen.  Die Technologie: Sensoren am Smartphone sammeln Daten und analysieren diese in einer Art Tagebuch. Auch für Menschen mit einer Borderline-Diagnose kann das digitale Stimmungstagebuch hilfreich sein.

Das österreichische Magazin „trend.“ schreibt:

„Die App dient dazu, eine Therapie zu begleiten und Betroffene im Alltag zu unterstützen. Sie wertet unterschiedlichste Sensoren am Smartphone völlig automatisch aus und bereitet sie in tagebuchähnlicher Form für die Therapie auf. Dazu kommen tägliche, kurze Datenerfassungen durch Erkrankte – vom Stimmungszustand bis zum Alkoholkonsum“, sagt CEO Ralph Gruber. Die App lerne die Personen also kennen. Und genau darin liegt die Stärke: Das digitale Tagebuch soll gleichförmige Verhaltensweisen unterstützen – vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Diese Regelmäßigkeit hilft bei der Behandlung und Früherkennung. Betroffene sollen dadurch deutlich länger symptomfrei sein.

Ursprünglich wurde die App für Menschen mit einer bipolar affektiven Erkrankung entwickelt. Der bipolare Krankheitsverlauf ist sehr komplex und besteht aus verschiedenen Krankheitstypen (Manie und Depression). „Schnell hat sich herausgestellt, dass die Ergebnisse unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit auch auf andere Krankheitsbilder übertragbar sind, wie etwa Burnout, Borderline-Persönlichkeits-Störungen (BPS), Depressionen, Angststörungen und weitere“, sagt Ralph Gruber. Im Allgemeinen unterstützt die Smartphone-App „UP!“ Patienten beim Aufzeichnen sowie Erkennen von Verhaltensmustern. Sie ermöglicht es außerdem, Informationen mit Vertrauenspersonen zu teilen und erstellt detaillierte Berichte für das Therapie- oder Arztgespräch. Nahestehende Angehörige können zudem über die eigene App „UP! Buddy“ mit dem Erkrankten vernetzt werden und den Patienten so bei der Rückfallverhütung unterstützen.

Hinter der digitalisierten Gesundheits-App steckt ein Algorithmus, der die Smartphone-Nutzung und Sensordaten statistisch über einen längeren Zeitraum erfasst und damit Lebensgewohnheiten protokolliert. Die „UP!“-App ist ein Ergebnis einer Zusammenarbeit mit der Med Uni Graz. Die dortige Spezialambulanz für „Bipolar Affektive Erkrankungen“ wird von der Medizinerin Eva Reininghaus geleitet, die maßgeblich diese App mit ihrer Expertise unterstützt hat.“

Ver-rückt sein

„Wenn wir mit einer Situation überfordert sind, ver-­rücken wir uns. Wir sehen keine andere Lösungsmöglichkeit mehr und dann passiert es, abrupt oder allmählich, auffällig oder unauffällig, wechseln wir die Welten.
Das Verrücken selber ist eine wertvolle Fähigkeit. Es kann uns in sonst unerträglichen Situationen schützen. Und es kann uns zu Erkenntnissen über uns selber verhelfen, denn meist kommen im Ver-rücken unsere Wünsche, Ängste, Erinnerungen und unterdrückten Gefühle zum Vorschein.“
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Seelisch gesund leben – Kurs in Rüsselsheim

 

Die Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle (PSKB) der Caritas in Rüsselsheim bietet ab Januar 2019 einen neuen SegeL-Kurs an, der auf den Basismodulen der EX IN-Ausbildung beruht. Ein genaues Anfangsdatum steht noch nicht fest. Aus dem Flyer:

„Seelisch gesund Leben richtet sich an alle Menschen, die sich mehr psychische Stabilität, innere Bewegung und mentales Gleichgewicht wünschen. Besteht oder entsteht hier der Wunsch nach einer neuen beruflichen Orientierung, begleiten wir Sie auch gerne hin zu einem entsprechenden Praktikum.“

Zum Download:   Flyer SegeL-Kurs  * Bewerberbogen

Weitere Informationen gibt es bei

Monika Karst (Diplom-Pädagogin, EX-IN-Trainerin, Projektleiterin)
monika.karst(at)cv-offenbach.de

 

Außerdem gibt es eine fortlaufende Recovery-Gruppe.

Zum Download: Flyer Recovery-Gruppe


Zur Homepage der PSKB geht es hier.