Schlagwort-Archive: Medien

Berufseinstieg in der Psychiatrie – eine Assistenzärztin erzählt

Auf bento.de, dem jungen Magazin von Spiegel online, berichtet eine Assistenzärztin von ihren Erfahrungen als Berufsanfängerin in der Psychiatrie:

„Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Arbeit in der Klinik so mitnehmen würde. Einmal musste ich mich sogar in der Toilette einschließen, um zu weinen. Als junge Ärztin war ich total überfordert.“

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Online-Kongress zum Thema Trauma

Für Kurzentschlossene:

Das Auditorium-Netzwerk veranstaltet vom 20.7. bis 26.7. einen Online-Kongress zum Thema „Trauma und transgenerationale Weitergabe von Trauma“.

Mit dabei sind u. a.:
Michaela Huber: Transgenerationale Traumatisierung / Trauma und Sucht / Frühes Trauma – späte Folgen
Luise Reddemann: Kriegskinder, Kriegsenkel und Nachkriegskinder in der Psychotherapie / Wenn Wunden nicht heilen
Bessel van der Kolk: Trauma und Gehirn / Trauma, Vernachlässigung und Angst als prägende Faktoren unserer Identität
Peter A. Levine: Der Körper trägt die Last des Traumas
… und zahlreiche mehr!

Für mehr Infos und zur Anmeldung (bis zum 19.7.) bitte hier entlang. 

Borderline-Trialog Darmstadt startet!

Und noch ein neuer Trialog in der Region: Darmstadt bekommt im Jahr 2020 seinen eigenen Borderline-Trialog.

„Unser Ziel ist es, auch in Darmstadt eine Situation zu schaffen, in der über die künstlerische Arbeit ein gegenseitiges Verständnis und ein konstruktiver Austausch und ein noch besseres Netzwerk entsteht“, schreiben die Veranstalter.

Zum Auftakt wird es am 29. April das Theaterstück „Achterbahn“ geben, dass gemeinsam von Betroffenen und professionellen Theaterleuten entwickelt wird. Das künstlerische Programm wird eingerahmt von Fachvorträgen von DBT-Therapeut Hans Gunia und Anja Link von der Borderline-Trialog Kontakt- und Informationsstelle.

Für mehr Infos bitte hier entlang.

Video: Leben mit der Borderline-Störung

Trigger-Warnung: Schaut Euch diese Reportage bitte nur an, wenn Ihr Euch psychisch stabil fühlt.
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Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung, die vor allem für selbstverletzendes Verhalten bekannt ist. Doch die Borderline-Störung ist viel komplexer, als allgemein bekannt. Es geht um emotionale Kontrolle, um ein unsicheres Selbstbild, gestörte Beziehungen, und ja, auch um Selbstverletzung. Studien besagen, dass an die 3% der Bevölkerung im Laufe des Lebens eine Borderline-Störung entwickeln. Doch die Ausmaße und das genaue Störungsbild sind vielfältig. Was steckt hinter dem Begriff “Borderline” und wie kann man lernen, damit zu leben? Y-Kollektiv Reporterin Katja Döhne spricht mit drei Betroffenen, einem Psychiater und einer Psychiatriebetreuerin.
———— Reporter: Katja Döhne Kamera: Ilhan Coskun, Felix Harjans, Katja Döhne Schnitt: Katja Döhne, Michael Kappler

Selbstoffenbarung auf YouTube – hilft das?

Unter dem Hashtag #Storytime erzählen auf Youtube Hunderttausende von Depressionen, Borderline, Schizophrenie. Ist das hilfreich oder gefährlich?

„Der Medienpsychologe Frank Schwab vermutet, dass die meisten Youtuber, die ihre psychische Erkrankung thematisieren, eine ähnliche Motivation haben wie [die Borderline-Betroffene] Charis. Denn viele Erkrankungen haben narzisstische Anteile. „Die werden mit den Clips und den Reaktionen darauf bedient. Das kann manchmal harmlos, manchmal gefährlich sein“, sagt Schwab. Oft tue das positive Feedback den Youtubern wirklich gut, der Austausch helfe auch betroffenen Zuschauern. „Youtube funktioniert dann wie eine Plattform für online vermittelte Selbsthilfegruppen“, erklärt Schwab. „Andererseits entstehen durch die Sehnsucht nach Anerkennung aber auch Wettkämpfe um Kommentare und Klicks, die ungesunde Ausmaße annehmen können.““

Den gesamten Artikel gibt es bei jetzt.de