Schlagwort-Archive: Angehörige

Filmvorführung „Wir sind hier“ – ein Film mit Kindern psychisch kranker Eltern

Die Eckhard Busch Stiftung in Köln zeigt am 20. September den Film „Wir sind hier“ – ein Film mit Kindern psychisch kranker Eltern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – mit anschließender Podiumsdiskussion.

In diesem Film kommen Kinder psychisch erkrankter Eltern zu Wort und sprechen über ihr Erlebtes, ihre Gefühle, ihre Sorgen, ihre Wünsche und geben ihre Erfahrungen weiter, um auch andere Kinder zu unterstützen und ihnen Mut zu machen. Es ist ein gutes Gefühl für Kinder zu erleben, dass sie nicht allein sind und dass es auch andere Kinder gibt, denen es ähnlich geht.

Einen Bericht des NDR über den Film gibt es hier. Zum Homepage der Veranstaltung geht es hier.

Und alle, die es nicht zu der Vorführung schaffen, können eine DVD des Films hier kaufen.

 

 

Neues Projekt „Suizidalität und Selbsthilfe“ des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener e.V.

Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener hat ein neues Projekt zum Thema „Suizidalität und Selbsthilfe“ gestartet.

Kernstück des Projekts sind vier Workshops. Begleitend wird eine wöchentliche Peer-Telefonberatung (von Betroffenen für Betroffene )angeboten. Zum Abschluss findet außerdem eine Fachtagung statt.

Zur Homepage des Projektes bitte hier entlang.

Angehörigenworkshop: „Psychoedukation und Recovery“

Anmerkung BLRM: Eine der Referentinnen, Christiane Tilly, hat mehrere Bücher zum Thema Borderline geschrieben, unter anderem „Borderline: Das Selbsthilfebuch“ (Knuf/Tilly) und „Expedition Arbeit: Wege in Beschäftigung für Menschen mit Borderline“ (Tilly/Grefenberg)

„Psychoedukation und Recovery“ so lautet der Titel des Workshops, den der Landesverband NRW ApK am 7./8. Juli im Evangelischen Tagungszentrum in Wuppertal durchführen wird.

Übergreifendes Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmer zu vermitteln, dass es trotz Leid, Ohnmacht und Hilflosigkeit möglich ist, mit psychischen Krisen im Angehörigenkreis zu leben und aus diesen Krisen zu lernen. Es sollen insbesondere auch Impulse zur Selbsthilfe gesetzt werden. Außerdem geht es darum, Angehörige von Schuld und Versagensgefühlen zu entlasten sowie Schamgefühle abzubauen.

Angestrebt wird, den Angehörigen genügend Zeit für den Austausch untereinander in einem „geschützten Raum“ und einem vertrauensvollen Klima zu geben.

Voraussichtliche Themen für den Samstag werden insbesondere:
• grundlegende Informationen zu den wesentlichen psychischen Erkrankungen
• deren Behandlungsmöglichkeiten sowie
• die Medikation sein.

Am Sonntag steht die „Selbstsorge“ im Vordergrund. Dabei sollen folgende Aspekte behandelt werden:
• Familie & Angehörige (Unterschiedliche Verarbeitung von Erlebnissen, Probleme Angehörige/Betroffene, Wichtige Hilfsangebote)
• Psychotherapeutische Themen (Abgrenzung/Eigenständigkeit, Schuld/Verantwortung, Trauer/Verlust)
• Krisenbewältigung (Deeskalation, Behandlungsverfügung, Zwangseinweisung).

Die Implusreferate zu den einzelnen Themen werden jeweils von „Profis“ gehalten, u.a. Andre Nienaber (Gesundheits- und Pflegewissenschaftler) sowie Christiane Tilly (Ergotherapeutin und Erziehungswissenschaftlerin).

Den Bericht über die Recovery Veranstaltung in 2017 lesen Sie hier.

Trees of Memory

Mario Dieringer verlor im Jahr 2016 seinen Lebensgefährten Jürgen durch Suizid. Jetzt will er auf der ganzen Welt Bäume pflanzen, um auf das Thema Suizid aufmerksam zu machen und an die Toten zu erinnern.


Zur Website des von „Trees of Memory“ geht es hier.

Die „Berliner Zeitung“ stellt das Projekt und den Initiator in einem großen Portrait vor.

In der „hessenschau“ spricht Mario Dieringer über Schuldgefühle und Verantwortung für einen Suizid.