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Eine Genesung in Bildern


(Foto: Gina Nicolini, Quelle: refinery29.de)

Lange hat Gina Nicolini mit einer Eßstörung, Depressionen und Selbstverletzung gekämpft. Heute dokumentiert sie ihre Genesung auf ihrem Instagram-Account @gini.eat.world und macht anderen Betroffenen Mut.

„Sie ist eine, die anderen hilft. Eine, die anderen sagt, dass es okay ist, Hilfe anzunehmen, es ist okay, Tabletten zu nehmen, okay, anders zu sein, anders zu lieben. Wichtig ist, dass man kämpft und nicht aufgibt.“

Ein Artikel bei refinery29.de stellt Gina vor.

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Frankfurter Borderline-Trialog

Achtung, Terminänderung!!
Neuer Termin: 13. September, 14:00 bis 17:00 Uhr. Der Trialog findet von 15:00 bis 16:30 Uhr statt.

Diesmal als Veranstaltung im Rahmen der Psychiatriewoche. Thema: Stigmatisierung.

„Am diesjährigen Tag der offenen Tür möchten wir uns dem Thema „Stigmatisierung und Psychiatrie“ widmen. Psychisch Kranke sind leider noch häufig von Stigmatisierung im Alltag oder in den Medien betroffen. Ausgehend von einer Initiative unserer ErgotherapeutInnen erhalten Betroffene die Gelegenheit, persönlich, per Video oder mit Hilfe eines „Übersetzers“ von eigenen Erfahrungen mit Stigmatisierung zu berichten.  Zusätzlich wird es eine Ausstellung mit Bildern, Collagen oder Texten unserer Patienten geben.

Anknüpfend an die Stellungnahmen der WHO und die Forschungen des Soziologen E. Goffmann, dass Stigmatisierung einen Teufelskreis von Ablehnung mit der Folge sozialer Isolation und Arbeitsunfähigkeit initiieren kann, möchten wir neben den Berichten zu Erfahrungsaustausch und Diskussion in Form eines Trialogs einladen.

Begleitend ein buntes Rahmenprogramm mit Flohmarkt mit Modenschau, leckerem Kuchen und Kaffee, einem Grillstand und der Möglichkeit, unser Team und die Arbeit in unserer Klinik kennenzulernen.

Um 14 Uhr wird die Veranstaltung durch den Chefarzt der Abteilung, Herrn PD Dr. Fehr eröffnet.

Die Beiträge zur Stigmatisierung und der anschließende Trialog beginnen um 15 Uhr in der Aula.

Das gesamte Team der Klinik freut sich auf Ihr zahlreiches Kommen!“

Interessierte Betroffene, Angehörige und Helfer (Therapeuten, Ärzte, Pflegepersonal, Sozialarbeiter) sind herzlich eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Anfahrtsbeschreibung und Lageplan hier.

Das gesamte Programm der Psychiatriewoche gibt es hier.

Beiträge gesucht zum Thema „Stigmatisierung“

Für die Veranstaltung in der Psychiatriewoche im September suchen die Organisatoren im Markus-Krankenhaus Erfahrungsberichte mit Stigmatisierung und wären für Beitrage dankbar.  Die Beiträge können im nächsten Trialog gerne anonym bei Frau Dr. Kneist abgegeben werden.

Hier der offizielle Ausschreibungstext:

„Liebe Patienten/innen und liebe Kollegen/innen,

das Thema der Stigmatisierung und Diskriminierung von psychisch erkrankten Menschen findet in der deutschen Öffentlichkeit kaum Beachtung. In der öffentlichen Meinung, in den Medien und sogar bei den Betroffenen selbst sind Vorurteile gegenüber psychisch Erkrankten zu finden.

Die Diagnose „psychisch krank“ ist noch immer mit einem Stigma verbunden. Die WHO betont, dass Stigma einen Teufelskreis von Ablehnung schafft, der soziale Isolation, Arbeitsunfähigkeit und eine immer geringer werdende Wahrscheinlichkeit der Reintegration zur Folge hat.

Welche Erfahrungen von Stigmatisierung und Diskriminierung haben Sie gemacht, erlebt oder gesehen?

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!!

Im Rahmen der 26. Psychiatriewoche möchten wir am 13.09.2017 eine Ausstellung mit Texten, Gedichten, Bildern oder Collagen zu diesem Thema in der Tagesklinik unseres Hauses machen.

Über Ihren persönlichen Beitrag würden wir uns sehr freuen. Wenn Sie es wünschen bleiben Sie und Ihr Werk anonym.“