Schlagwort-Archive: Stigmatisierung

Zehntausend Gründe – Suizid verhindern

Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 10.000 Menschen durch Suizid.

Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September bietet das Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention (FRANS – 2014 auf Initiative des Gesundheitsamts Frankfurt gegründet) gemeinsame Veranstaltungen mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt an, um das Tabuthema Suizid ins öffent­liche Bewusstsein zu bringen.

Zum Flyer mit dem kompletten Programm bitte hier entlang.

 

14 weit verbreitete Irrtümer über die Psychotherapie

„Hört man einen Freund sagen, er habe einen Arzttermin, so denken die wenigsten von uns, dass dieser Freund unglaublich reich, schwach oder gar verrückt sein muss. Ist es nicht das, was man tun sollte, wenn man sich verletzt hat oder sich nicht wohl fühlt?

Wenn aber jemand einen Therapeuten aufsucht, sind die meisten Menschen doch sehr vorschnell mit ihrem Urteil.“

Zum ganzen Artikel bei der Huffington Post geht es hier entlang.

Stigmatisierung: Die „zweite Erkrankung“

Die deutsche Welle hat sich das Thema Stigmatisierung von psychisch Kranken vorgenommen:

„Viele Menschen haben Schwierigkeiten, psychische Störungen zu erkennen und offen damit umzugehen – und das nicht nur als Betroffener. „Menschen haben oft Angst davor, weil es schwer zu verstehen, nicht zu begreifen und einfach nicht fassbar ist“, so Deister. Diese Angst führe in vielen Fällen dazu, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Betroffene, die schon mit sich selbst kämpfen, müssen dann noch den Druck von außen verkraften. Ein Druck, dem viele nicht standhalten.“

Den kompletten Artikel gibt es hier.

Grundlegende Informationen zum Thema Stigmatisierung gibt es beim Aktionsbündnis Seelische Gesundheit.

Genesungsbegleiter – Verstehen durch eigene Erfahrung

In Frankfurt beginnt in Kürze ein neuer EX-IN-Kurs, in dem Genesungsbegleiter ausgebildet werden. Nähere Informationen auf der Homepage von EX-IN Frankfurt.


Das Portal wise-mind.de stellt das Berufsbild des Genesungsbegleiters vor:

„Der Psychiatrie Erfahrung und dem daraus stammenden Wissen betroffener Personen wurde lange Zeit kaum Bedeutung beigemessen. Ihre Wahrnehmung von Erkrankung, Therapie und Heilung hielten Fachkräfte oft für wenig relevant. Dies ändert sich nun.
Langsam aber deutlich wächst die Einsicht, dass Psychiatriebetroffene sowohl das Verständnis von psychischen Störungen maßgeblich erweitern, die Leistungen des psychiatrischen und sozialen Dienstes verbessern und zur Genesung von akut Betroffenen entscheidend beitragen können. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde mit dem „EX-IN“ Ansatz (Experienced Involvement, dt. = Beteiligung von Erfahrenen) getan.“

Zum ganzen Artikel bitte hier entlang.